Freitag, 12. Juli 2019

Streitrösser ganz aktuell

Helle Aufregung in der Nachbarschaft: eine Pferdekoppel soll errichtet werden. In einem leerstehenden Schupfen auf einem bluemenbewiesten Feld.
Zwar ist der Schupfen auf der anderen Strassenseite und das Feld daran anschließend noch weiter weg - aber das kann Streithansel nicht davon abhalten, mit dem Errichtet Streit zu suchen. Was die einmal hier logierenden Pferden schon jetzt zu Streitrössern macht.
Es geht um Wiehern, Pforzen, Galoppieren, Rossknödel und Insektenschwärme. Noch dazu allfällige, störende, lärmende Notarzteinsätze bei Pferd und Reiter in der Nacht.
Ein Argument, das ich nachvollziehen kann und mich zur Überlegung bringt, nicht länger in der Nachbarschaft von über 65jährigen zu wohnen.
Und dann herrscht natürlich auch die Befürchtung, Pferde könnten den Zulauf von fremdländischen Zugroasten beflügeln. Schließlich sind Pferde im Orient sehr angesehen und Araber in der Reitkunst sehr bewandert.
Aber auch nähere Fremdländer sind im Umgang mit Pferden sehr geschickt. Und stellen ein Gefahrenpotential dar. Etwa Volksangehörige der Tataren. Ein Reitervolk der Extraklasse. Immer auf Beutezug, wie die ein Blick in die Geschichte lehrt.
Also aktuell gibt es dazu nichts wirklich zu berichten. Aber es gilt wachsam zu sein. Denn: ein glaubwürdiger Informant aus Oberösterreich, blauer Gemeinderat in WeißichimMomentnichtsogenau, berichtet aufgeregt von einem noch sehr geringen Auflauf von mongolischen Physiognomien in seiner Heimatgemeinde. Hier gibt es allerdings keine Pferde, sondern eine große Anzahl von Rindviechern im Ort. Was die Vermutung nahe legt, dass es sich bei den gefürchteten Subjekten um einen Familienclan der seltenen Beef Tataren im Zusammenhang mit Rinderwahn handelt.
Wodurch sich meine Nachbarn durchaus bestätigt fühlen, der Sesshaftwerdung von Sattelträgern zu widersprechen!
 
Reitpferd am Feld